PerioTrap Pharmaceuticals GmbH
Weinbergweg 22, 06120 Halle (Saale)
Dr. James Belcher, 18. Dezember 2025
Zucker ist schlecht für die Zähne – das weiß jedes Kind. Doch stimmt das wirklich so pauschal? Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Nicht die Menge, sondern die Häufigkeit macht den Unterschied. In diesem Artikel erfährst Du, warum das so ist, was der Mund dabei leistet – und wie du deine Zähne besser schützen kannst.
Jedes Mal, wenn Du Zucker isst, fütterst Du auch zahlreiche Bakterien im Mund. Diese bilden dabei Säuren, die deinen Zahnschmelz angreifen – man spricht von Demineralisierung. Der Speichel hat die Aufgabe, diese Säuren zu neutralisieren und den Zahn wieder zu stärken. Doch braucht er dafür Zeit. Problematisch wird es, wenn du ständig naschst und Dein Mund kaum Verschnaufpausen bekommt.
Ständiges Snacken – ob Schokolade, Softdrink oder Fruchtsaft – bedeutet permanente Säureattacken. Das kann nicht nur zu Karies führen, sondern auch das orale Mikrobiom (die natürliche Bakteriengemeinschaft im Mund) aus dem Gleichgewicht bringen. Studien zeigen, dass ein gestörtes Mikrobiom mit Zahnfleischentzündungen und sogar systemischen Erkrankungen wie Diabetes oder Herzproblemen in Verbindung steht.

Nach einem zuckerhaltigen Snack sinkt der pH-Wert im Mund für etwa 30 Minuten unter den kritischen Wert von 5,5 – ab hier greift die Säure den Zahnschmelz an. Je öfter du Zucker isst, desto häufiger fällt der pH-Wert ab – und desto weniger Zeit bleibt für die Remineralisierung. Weniger Zucker-Events bedeuten also weniger Stress für deine Zähne.